‘Fast Fashion’ – der Ausdruck für die Kombination aus rasanter Massenproduktion, ständig wechselnden Trends und Modeketten mit Milliardenumsatz. Heutzutage ist es ganz normal geworden dass ein Modeunternehmen, das mit den Trends gehen will, circa 24 Kollektionen pro Jahr in die Shops bringt. Ohne es richtig wahrzunehmen kaufen wir Deutschen laut Greenpeace im Jahr 10 Kilogramm neue Kleidung ein (entspricht ca. 60 neuen Teilen). Diese Klamotten werden jedoch nur noch etwa halb so lang getragen wie noch vor 15 Jahren. Die Slow Fashion Bewegung stellt sich dagegen! 

Nachhaltig produzierte Teile, ‘Smart Shopping’ und minimalistische Kleiderschränke rücken immer mehr in den Fokus der Gesellschaft. Doch was hat es damit auf sich und wie steigen Sie mit ein? 

Wir klären Sie auf!

Slow Fashion erklärt

Slow Fashion bedeutet, sich nicht von den verlockenden Trend- und Billigwaren der Modeindustrie beeinflussen zu lassen. Nachhaltiges Shopping und fair produzierte Mode spielen dabei eine große Rolle.

Kleidung und Schuhe aus natürlichen und recycelbaren Materialien sind nicht nur eine Wohltat für die Umwelt. Auch Ihre Haut bedankt sich für Kleidung aus Naturfasern. Sie verursachen weniger Reizungen und Gerüche.

Faire Hersteller mit nachhaltigen Produkten in der Schuhbranche sind zum Beispiel Paul Green, Ecco, Think oder Haflinger. Sie achten auf kurze Lieferketten und fair gehandelte, natürliche Rohstoffe.

Zeitlose Mode clever kombinieren

Beim nächsten Sale wird wieder zugeschlagen. Da doch alles so günstig ist, kaufen wir die Artikel, auch wenn sie uns vielleicht gar nicht zu einhundert Prozent gefallen. Diese verstauben dann meistens im Kleiderschrank. Jeder von uns kennt das. Genauso wie sicher jeder von Zeit zu Zeit zum Frustshopping neigt. Hier heißt es: Bitte einmal den Riegel davor schieben

Mit Smart Shopping lassen sich Fehlkäufe vermeiden und der Kleiderschrank quillt nicht an allen Ecken und Enden über.
Beim Smart Shopping wird darauf geachtet wenige, zeitlose Kleidungsstücke zu kaufen, die sich im Idealfall alle miteinander kombinieren lassen. 

Meistens sind das Basic-Teile und Kleidung mit zeitlosen Mustern wie Streifen oder Karos. Gehen Sie auch beim Schnitt keine Risiken ein – Sie wissen was Ihnen steht! Wenn Sie sich bei einem Teil nicht sicher sind, kaufen Sie es besser nicht, im Schlimmstfall wird es zum Schrankhüter.

Vorsicht auch beim Schuhkauf

Vor allem bei Schuhen sollten keine Kompromisse gemacht werden. Schuhe, die drücken, haben von vornherein nichts in Ihrem Schuhschrank verloren. Oft wirken sich billig produzierte Schuhe auch schlecht auf Ihre Fußstellung oder den Gang aus.

Anbieter wie Gabor Comfort, Rieker oder Birkenstock produzieren erschwingliche, top modische Schuhmodelle, die besonders auf das Wohlbefinden Ihrer Füße ausgelegt sind. 

Hier lohnt es sich, Ihre Gesundheit an erste Stelle zu setzen!

So viele Kleider, so wenig Platz…

Sie wollen nun auch probieren den Inhalt Ihres Kleiderschranks zu reduzieren? Mit diesen einfachen Tipps geht’s ganz leicht!

  1. Alles raus aus dem Schrank und verschiedene Stapel anlegen. 
  2. Reduzieren Sie auf die Basics! Ein Stapel mit unverzichtbaren Dingen und einer mit Teilen auf die Sie sofort verzichten können. 
  3. Für die Kleidungsstücke, bei denen Sie unsicher sind: Gehen Sie im Kopf durch, wie Sie diese Teile mit denen kombinieren könnten, die Sie definitiv behalten. Fällt Ihnen keine Möglichkeit ein oder nur sehr wenige – weg damit.
  4. Werfen Sie die Kleidung nicht weg! Auch der Altkleidersack ist längst keine gute Alternative mehr. Viele Länder nehmen die Flut an Altkleidung nicht mehr an, da diese tonnenweise geliefert wird und den eigenen Textil-Markt negativ beeinflusst.
  5. Laden Sie Ihre Freunde zu Tausch-Partys ein oder besuchen Sie eine öffentliche Party. Alternativ können Sie aussortierte Artikel im Second Hand Laden, auf einem Flohmarkt oder ganz unkompliziert über Apps wie Kleiderkreisel verkaufen.

Ausmisten tut nicht nur dem Schrank gut

Sie werden merken wie frei Sie sich fühlen werden! Slow Fashion, zeitlose Mode und regelmäßiges Ausmisten befreit Sie von unnötigen Grübeleien, Stress und Enge-Gefühl. Denn die altbekannte Frage – ‘Was ziehe ich nur an?’ – kommt nicht von zu wenig Auswahl im Schrank. Sie kommt von einer Überforderung durch die Massen an Kleidung. Nachhaltigkeit lohnt sich also auch für Sie selbst!

Das gebrüder götz Blog Team wünscht nun viel Spaß beim ausmisten und wohler fühlen!

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