Der erste Frühlingsduft liegt in der Luft und die Sonne erhellt mit ihren wärmenden Strahlen die Landschaft. Beste Voraussetzungen also, um Ihr Sportprogramm von drinnen nach draußen zu verlegen oder gar erstmals das Trainingsoutfit aus dem Schrank zu holen. Joggen und Radfahren sind dabei wohl die beliebtesten Freizeitsportarten, da sie einfach und ohne große Vorbereitungen auszuführen sind. Doch wie effektiv ist eine Stunde moderates Laufen eigentlich? Wie kann ich meinem Körper etwas Gutes tun, auch wenn die Zeit knapp oder gar nicht vorhanden ist?

Ich selbst bin, seit ich nicht mehr aktiv Fußball spiele, Trainer in selbiger Sportart. Somit stehe ich 3-4 mal die Woche auf dem Fußballplatz, ohne mich jedoch wirklich bewegt zu haben. Damit auch mein Körper sportlich nicht zu kurz kommt, habe ich nach einer Methode gesucht, die mich in relativ kurzer Trainingszeit fit macht und mich schnelle Erfolge erkennen lässt.

Meine Rätsels Lösung: HIIT

Doch was bedeutet HIIT eigentlich?

HIIT ist eine Abkürzung und bedeutet so viel wie High Intensity Interval Training. Kurze hochintensive Belastungsphasen wechseln sich hierbei mit kurzen aktiven Pausen ab. Diese Form des Trainings, bei dem man zugegebener Maßen an seine Grenzen gehen muss, ist eine wahre Wunderwaffe um den Stoffwechsel anzukurbeln. Nicht nur die über den Winter angesammelten kleinen Fettpölsterchen lassen sich so effizient reduzieren, sondern auch Ihre Ausdauer wird schon nach kurzer Zeit wahre Freundensprünge machen. Renommierten Studien zufolge erzielt diese Methode bei einer wöchentlichen Trainingszeit von 60-90 Minuten gleiche Erfolge, wie eine Cardioeinheit von fünf Stunden pro Woche!

Lächelndes Paar geht zusammen joggen

So sieht das Training aus

Selbst Sportanfänger können diese Art des Trainings umsetzen:

  • Woche 1-4: 15 Sekunden HIIT (z.B. Sprinten, Radfahren), 45 Sekunden Erholung, Gesamtdauer: 12 Minuten (3x pro Woche)
  • Woche 5-8: 20 Sekunden HIIT (z.B. Sprinten, Radfahren), 40 Sekunden Erholung, Gesamtdauer: 12 Minuten (3x pro Woche)
  • Woche 9-12: 15 Sekunden HIIT (z.B. Sprinten, Radfahren), 30 Sekunden Erholung, Gesamtdauer: 12 Minuten (3x pro Woche)

Bin ich überhaupt für HIIT geeignet?

Sie sind sich unsicher, ob solch intensive Trainingseinheiten für Sie geeignet sind? Das lässt sich nach einem kurzen Check bei Ihrem Hausarzt sicherlich abklären.

Die Ausrede aufgrund von Zeitmangel nicht genug sporteln zu können, gehört seit heute also der Vergangenheit an. Gehen Sie den ersten Schritt – am Besten in geeigneten Sportschuhen von gebrüder götz!

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