Wir haben es gewagt und sind seit Februar diesen Jahren im TV zu sehen. Wie so ein Spot entsteht und vor allem, was man beim Dreh alles erlebt, das können Sie in unserem Making-Of zum TV Spot nachlesen.

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Am Freitag, den 28. November 2014 ging es für das gebrüder götz-Team, die Schauspieler, die Media-Agentur, die Stylistin und die Kamera-Crew „ab in den Süden, der Sonne hinterher“, was sich leider einen Tag später als kleine Ernüchterung herausstellte, aber dazu später mehr ;-)

Von Köln bzw. Nürnberg ging es also für alle mit dem Flieger nach Mallorca, wo wir vom Rest der Crew (Produzenten, Regisseur, Organisationsleitung und vielen mehr) bei (noch!) strahlendem Sonnenschein empfangen wurden. Schon jetzt wurde uns klar, dass so eine TV-Spot-Produktion schnell die Ausmaße eines Hollywood-Filmdrehs annehmen kann…aber gebrüder götz präsentiert sich schließlich nicht alle Tage im TV! Bereits im Vorfeld mussten eine Menge Dinge abgestimmt werden, damit es vor Ort möglichst reibungslos ablaufen konnte. Das Storyboard wurde geschrieben, die Schauspieler gecastet, die Location ausgesucht, das Kamera-Team gebucht und, und, und…

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Vom Flughafen Palma auf Mallorca wurden unsere Schauspieler erst einmal ins Hotel gefahren, um in Ruhe einzuchecken und ein wenig die Gegend zu erkunden. Für den Rest der Crew ging es leider nicht so ruhig weiter. Unser Produzent und das Kamera-Team haben sich gleich auf den Weg gemacht, noch einige Locations vor Ort anzusehen, die eventuell besser geeignet sind, als die ursprünglich anhand von Bildern ausgesuchten Orte. Für uns und den Rest der Crew hieß es, auf ins Produktionsbüro nach Palma, um den Ablauf der nächsten zwei Tage zu besprechen. Schließlich hatten wir nicht viel Zeit, denn für den Nachmittag war bereits das „Fitting“, also die Anprobe mit den Schauspielern angesetzt. Nachdem unser vorab ausgesuchter Schauspieler für die Rolle des „TV-Papas“ leider kurzfristig ausgefallen war, mussten wir direkt vor Ort auch noch einen Ersatz finden. In Zusammenarbeit mit der Produktionsleitung und sämtlichen Agenturen auf der Insel konnte das Problem aber zum Glück gelöst werden und der Ersatz konnte sich sehen lassen! Nach der Anprobe und der Planung für den nächsten Tagen ging es nach einem guten mallorquinischen Abendessen endlich ins Hotel… mittlerweile war es 23 Uhr und wir waren alle froh, endlich ins Bett fallen zu können!

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Am nächsten Morgen machten wir uns gleich früh mit unserer Agentur auf den Weg zum ersten Drehort, einer Villa in der Nähe von Son Severa, im Osten der Insel. Leider wollte das Wetter nicht mitspielen und der Himmel präsentierte uns leider alles andere als Sonnenschein. Aber zum Glück konnten die Beleuchter hier ein wenig in die Trickkiste greifen und im fertigen Spot ist von schlechtem Wetter nichts mehr zu sehen. Insgesamt wurden heute fünf Szenen gedreht – eine Herausforderung für Schauspieler und Crew. Zum Glück sorgte unser tierischer Hauptdarsteller in den Drehpausen immer wieder für Ablenkung und Spaß. Die Vorbereitungen und Proben der einzelnen Szenen waren immer wieder enorm aufwendig, denn unser Produzent und Kameramann haben jede Szene bis zur Perfektion ausgearbeitet. Nach einem gemeinsamen Abendessen sind wir alle wieder todmüde ins Bett gefallen, schließlich sollte am nächsten Tag auch der Wecker schon wieder in den frühen Morgenstunden klingeln.

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Am letzten Drehtag ging es gleich früh wieder in Richtung Son Severa, den östlichen Teil der Insel, zur Location für die Außenaufnahmen. Doch leider spielte auch heute das Wetter nicht mit und vom Sonnenschein war wieder mal nichts zu sehen. Mitten auf einer großen Wiese hatte die Crew verschiedene Zelte für Technik, Maske und Stylisten aufgebaut und die Vorbereitungen und Proben liefen bereits auf Hochtouren. Es war etwas Eile geboten, da das Wetter wirklich nicht gut aussah… eine Szene mit Regenschirmen hatten wir schließlich nicht vorgesehen! Doch der kleine Regenschauer hat sich leider auch noch zu einem mittelgroßen Wolkenbruch mit Sturm und Hagel entwickelt – uns blieb nichts anderes übrig als Abwarten, Tee trinken und hoffen! Da konnten selbst die Techniker mit der künstlichen Sonne nichts mehr retten. Trotzdem versuchte die Crew jede noch so kleine Regenpause zu nutzen. Und wie das so oft nach einem kurzen, heftigen Unwetter der Fall ist, war schon bald keine Spur mehr von Sturm und Regen. Sogar die ersten Sonnenstrahlen des Tages konnten wir sehen. An diesem Drehort gab es noch ein Highlight für unsere kleinste Darstellerin – die Pfützen-Szene! Und hier hatte der Regen sogar Vorteile, die Pfütze musste nicht extra präpariert werden. Nachdem auch die Szene im Kasten war, fuhren wir nach einer kurzen Mittagspause weiter zum letzen Drehort in Cala Millor, nicht weit entfernt, direkt an der Ostküste der Insel. Hier wurde auch die letzte Szene erfolgreich abgedreht und nach einer kurzen Verabschiedung im Team-Hotel ging es für uns auch schon weiter zum Flughafen, Richtung Heimat. Den Rückflug konnten wir zum Glück pünktlich und ohne Unwetter antreten. Ziemlich erschöpft landeten wir dann am Sonntagabend gegen Mitternacht in Nürnberg.

1 Kommentar

  1. Die Schuhsammlung direkt vor dem Bett ist ein Traum! :-) Da schlägt einem glatt das Herz höher. Wenn ich mehr Platz hätte, würde das bei mir ganz ähnlich aussehen – zwar jetzt nicht vor dem Bett, aber entweder im Flur oder einem separaten Ankleidebereich… Irgendwann mal! :-D

    Viele liebe Grüße
    Janett von Blonde Schuhe

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