Fasching ist vorbei und mit dem Aschermittwoch startete diese Woche die vorösterliche Fastenzeit. Nicht nur die Katholiken nutzen die Spanne zwischen Fasching und Ostern, um zu fasten oder wohlüberlegt auf etwas zu verzichten. Für viele Menschen ist es ein guter Zeitpunkt, einen Cut zu machen und etwas bewusster zu leben.
Sie haben uns ja bereits auf Facebook verraten, auf was Sie in den 40 Tagen verzichten könnten. Zu den häufigsten ‚Entsagungen‘ gehören Alkohol, Süßigkeiten oder auch Fleisch.

Markt in Mailand

Die sechs Wochen dauernde Fastenzeit ist ein guter Zeitpunkt, um auf die Ernährung zu achten und seinem Körper damit etwas Gutes zu tun. Besser als mit so manch kurzfristiger Bikinidiät, bei der gegen Ende mit großer Wahrscheinlichkeit der typische JoJo-Effekt einsetzt, kann man diese Phase nutzen, längerfristig seine Ernährung umzustellen. Dabei geht es vor allem darum, bewusst zu essen, sich Zeit zu nehmen und mehr regional und saisonal einzukaufen. Die beste Basis machen viel Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukte aus.
Was uns oft besonders schwer fällt, ist auf Süßes zu verzichten. Von klein auf bevorzugt der menschliche Körper den süßen Geschmack. Durch häufigen Konsum von Schokolade, Gummibärchen und Co. liegt bei Vielen die Geschmacksschwelle für süß ziemlich hoch. Allerdings erneuern sich die Geschmacksknospen auf der Zunge ca. alle zwei Wochen. Das bietet eine gute Möglichkeit, die persönliche „Süß-Schwelle“ in der Fastenzeit etwas zu senken.

Ein neuer Trend ist übrigens das digitale Fasten. Hierbei geht es darum, seine Internetzeit einzugrenzen und nicht rund um die Uhr online erreichbar zu sein oder z.B. seine Emails abzufragen.

Egal was Sie sich für die Fastenzeit vornehmen, es wird Körper und Seele gut tun. Und am Ende der Fastenzeit kann man sich dann etwas Schönes als Belohnung gönnen, wie wäre es zum Beispiel mit einem schicken neuen Paar Schuhe? ;)

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