Unser Firmensitz in Würzburg ist nicht einfach nur ein zufällig oder nach logistischen Aspekten ausgewählter Punkt auf der deutschen Landkarte. Wir stammen traditionell aus der schönen Stadt am Main und viele der Mitarbeiter wohnen und leben hier. Wir haben uns für Sie auf einen Stadtrundgang begeben und zeigen Ihnen die schönsten Orte, die auch Sie besuchen sollten!

Zum Wachwerden: Caféhaus Brückenbäck

Cafe Brückenbäck Frühstück Würzburg

Am Ende der Alten Mainbrücke stadtauswärts auf der rechten Seite liegt das Brückenbäck. Ein alteingesessenes Würzburger Café in gemütlichem Ambiente mit Blick auf die Altstadt, den Main und die Festung Marienberg. Die Speisekarte ist vielfältig und reicht von unterschiedlichen Frühstücksvariationen bis hin zu gut-bürgerlichem Essen. Wir genießen ein leckeres Frühstück und starten dann zum ersten Höhepunkt unserer Tour.

Immer einen Aufstieg wert – die Festung Marienberg

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Hoch über der Altstadt erhebt sich die Festung Marienberg. Jahrhundertelang war sie der Herrschaftssitz der Würzburger Fürstbischöfe, heute befinden sich in den Gebäuden das Mainfränkische
Museum, ein Tagungszentrum und Restaurants. Daneben füllt regelmäßig das mittelalterliche Barbarossa-Spectaculum oder auch das sommerliche „Festungs-Flimmern“ mit Open-Air-Filmen das Festungsgelände mit Leben. Fragen Sie einen Würzburger, so wird er Ihnen aber vor allem von dem herrlichen Ausblick über die Stadt und auf das gegenüberliegende „Käppele“ (eine
Wallfahrtskirche im Rokoko-Stil) erzählen, von idyllischen Spaziergängen, vom traumhaften Sonnenauf- oder untergang über Würzburg oder von einem kleinen Picknick auf oder zwischen
den dicken Befestigungsmauern. Der Aufstieg zu Fuß über die Tellsteige ist durch viele Treppen etwas anstrengend, aber gut zu bewältigen, und wird spätestens mit den ersten Blicken über
Würzburg mehr als belohnt!

Hinein in die Altstadt über die Alte Mainbrücke

Liebesschlösser auf der alten Mainbrücke in Würzburg
Alte Mainbrücke in Würzburg Reisen Kultur

Die stadtälteste Brücke über den Main war bis 1886 Würzburgs einziger Flussübergang. Heute für Autos gesperrt, ist sie ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt. In den seitlichen Ausbuchtungen
wurden im 18. Jahrhundert die Statuen von Heiligen und Herrschern errichtet, unter anderem findet man hier die Figuren der drei „Frankenapostel“ Kilian, Kolonat und Totnan. Auf der Brücke
tummeln sich bei schönem Wetter genauso gerne Schulklassen oder Künstler zum Zeichnen der Wahrzeichen sowie Touristen und Einheimische beim Weintrinken („Alte Mainmühle“, sehr zu empfehlen!). Von der Brücke aus blickt man direkt auf den Dom. Wir gehen durch die schmale Passage neben dem Dom und über die Hofstraße zum nächsten Wahrzeichen Würzburgs, der Residenz!

Residenz und Hofgarten

Residenz Hofgarten Würzburg Kultur Reisen

Was sind wir stolz auf unsere Residenz! Dass nicht nur wir sie toll finden, sieht man daran, dass die UNESCO sie bereits 1981 – als drittes Bauwerk in Deutschland – in die Liste der zum Welterbe gehörenden Objekte aufnahm. Zwischen 1720-1744 nach Plänen Balthasar Neumanns erbaut, reihen sich hier Namen bedeutender Künstler: der Stuckateur Antonio Bossi oder Giovanni Battista
Tiepolo, der im Treppenhaus das größte zusammenhängende Fresko der Welt schuf, sind nur zwei derer, die zu einem großartigen Gesamtwerk beitrugen. Im zweiten Weltkrieg tat die Stadt daher alles, um diesen wertvollen Schatz zu erhalten. Bei der Zerstörung der Stadt am 16. März 1945 blieben das Treppenhaus, der Weiße Saal, Kaisersaal und Gartensaal erhalten. Andere Zimmer  wurden wiederhergestellt, viele Kunstwerke wurden vorher in Sicherheit gebracht. Nahezu 40 Jahre dauerte es dennoch, bis die letzten Schauzimmer wiederhergestellt waren. Nach einem Besuch in der Residenz sollte man auf jeden Fall einen Blick in die Hofkirche werfen und sich etwas im wunderschön angelegten Hofgarten erholen.

Stärkung in der Stadt

Nach diesem Kulturprogramm brauchen wir erstmal eine Stärkung. Wir finden sie in der traditionellen „Geknickten“ (Bratwurstbrötchen) auf dem unteren Markt. Wer Lust auf mehr hat, findet in den zahlreichen Restaurants und Cafés rings um den Marktplatz sicher das Passende. Wir setzen uns einen Moment auf die Bänke auf dem Platz, beobachten das Treiben der Marktleute und die Besucher der gotischen Marienkapelle, die von den Fremdenführern die eindrucksvollen Riemenschneider-Figuren über dem Portal gezeigt bekommen.

Lust auf Moderne: der Kulturspeicher

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Wir schlendern gemütlich vorbei am Falkenhaus, durch die Fußgängerzone und die Juliuspromenade. Wir passieren den Alten Kranen, ein weiteres Wahrzeichen Würzburgs, genießen den Weg am Mainufer entlang und gehen dann zum Kulturspeicher. Der ehemalige Getreidespeicher am Alten Hafen wurde bis 2002 zu einem Kulturzentrum umgebaut und beherbergt seitdem das Museum im Kulturspeicher mit zwei ständigen sowie wechselnden Sammlungen, das Th eater tanzSpeicher, eine Tanzwerkstatt sowie die national bekannte Kabarettbühne des „Bockshorn“.

Am Abend sitzen wir noch gemütlich bei einem Glas Wein zusammen und sind uns einig: Würzburg ist einfach schön und immer eine Reise wert. Und wer weiß, vielleicht begegnen wir uns ja auch einmal hier?

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