Rehbock auf dem gebrüder götz Firmengelände

Den Rehbock richtig ansprechen kann bei uns auf dem gebrüder götz Firmengelände in Würzburg am besten unsere tierliebe Silja. Genannt hat sie den „gestrandeten“ Rehbock Rudi, und bestens versorgt hat sie ihn täglich mit Apfelschnitzen, gesunden Haferflocken und frischem Wasser. Gesehen hat sie ihn leider nie – in diesen seltenen Genuss kamen nur einige wenige Mitarbeiter wie z. B. Frau Schönnach und Frau Feniger, die sich in diesem Augenblick fragten: „Sitzen wir im Walde oder sind wir derart überarbeitet, dass wir jetzt schon Böcke sehen…?“. Nichts von beidem. Nachdem Silija sehr um das Wohl des Rotwilds besorgt war, befragte sie kundige Förster und den Tierpark Sommerhausen, wie der Rehbock hierher gefunden hätte bzw. wie man ihn wieder in die „freie Wildbahn“ zurückführen könnte. Alle Befragten gaben Entwarnung. Rehböcke seien im Frühling und Sommer Einzelgänger und würden sich in dieser Zeit alleine sehr gut fühlen, für genug Nahrung und Rückzugszonen war in Form von reichlich Gras und Gebüsch gesorgt und spätestens zur Brunftzeit (bei Rehwild von Mitte Juli bis Mitte August) werde Rudi, hormonell bedingt, das Weite suchen. Wir gehen davon aus, dass unser tierischer Gast mit Verspätung im Hormonrausch gelandet ist und sich auf und davon gemacht hat, um den späteren Nachwuchs zu sichern.

Leb‘ wohl, Rudi!

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