„Urteile nie über einen anderen, bevor Du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gegangen bist.“

Er ist einer der Ältesten!

Einer der ältesten Schuhe der Menschheit: der Mokassin. Schuh der nordamerikanischen Ureinwohner, der Indianer. Und auch 7000 km weiter in der heuten österreichisch-schweizerischen Grenzregion wurde dieser Schuhtyp bereits vor mehr als 5000 Jahren genutzt. Denn die 1991 gefundene Gletschermumie des Steinzeitmenschen „Ötzi“ trug den Mokassins ähnliche Fußbekleidung.

Die ursprüngliche Machart war einfach und funktionell

Unter dem Fuß wird ein Schaftteil herumgeführt, oben wird ein Einsatzteil gekräuselt eingenäht. Während die Waldindianer auf weichem Boden keine weitere Sohle benötigten, wurde für das Laufen im Bergland eine zusätzliche Rauledersohle angebracht. Diese sollte dem Fuß zusätzlichen Schutz und dem Schuh etwas mehr Haltbarkeit verleihen. Für besondere Anlässe verzierten die Frauen, die traditionell für die Herstellung der Mokassins zuständig waren, die Schäfte mit Quiltnähten und später mit bunten Glasperlen. Erst im 18. Jahrhundert wurden die ersten Mokassins von Auswanderern zu Verwandten in die europäische Heimat geschickt, wo sie zunächst als Hausschuhe, aber bald schon als modische Accessoires ihren Triumphzug antraten.

Und heute?

Modisch interpretiert finden wir in der aktuellen Frühling- Sommer-Saison wieder viele Modelle in Mokassin-Machart im Angebot. Mittlerweile mit vielen weiteren Komfortdetails, wie strapazierfähigen Sohlen und Innenfutter ausgestattet. Trotzdem haben die Schuhe nichts an ihrer ursprünglichen Bequemlichkeit verloren. Mit modernen Materialien, tollen Finishs und aufwändigen Verzierungen begeistern Sie heute Fashionistas auf der ganzen Welt.moderne-Mokassins

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