Die nächste Hitzewelle kommt bestimmt! Doch wie kommt man bei 30 Grad plus durch den Tag, ohne schlapp zu machen? Mit unseren Hitzetipps! Im Sommer kann der Körper bis zu zehn Liter Wasser bei starker körperlicher Betätigung verlieren. In starken Fällen sogar bis zu 15 Liter. Das strengt an!

Wo warme Temperaturen und viele Menschen sind, kann es schnell zu Schweiß und unliebsamen Gerüchen kommen. Auch der Kreislauf rutscht schnell in den Keller. Was tun bei Hitze?

Hier sind unsere zehn Hitzetipps:

  1. Helle Kleidung

Wer schwarze Kleidung trägt, schwitzt schneller. Denn schwarze Stoffe absorbieren Sonnenstrahlen, helle Stoffe reflektieren sie und nehmen weniger Wärme auf. Also lieber zu Nude- und Pastelltönen greifen, die sind im Moment sowieso im Trend, wir Glückspilze!

Inspiration für den Nude-Look gefällig?

  1. Den richtigen Stoff tragen

Am liebsten würden wir den heißen Tag doch alle gerne in luftigen, atmungsaktiven Sportkleidung verbringen. Doch in manchen Berufen lässt der Dresscode das nicht zu. Wer nicht im Fitness-Studio arbeitet, sondern in einer Bank, für den ist dieser Hitzetipp besonders wichtig: Im Sommer am besten zu luftigen, weiten Klamotten greifen, z.B. breite Röcke, lockere Kleider und weit geschnittene Tuniken. Und wenn man trotzdem schwitzen muss, kann man wenigstens schick dabei aussehen.

Auch das Material macht einen Unterschied: Naturfasern nehmen Schweiß besser auf als synthetische Stoffe. Beliebte Naturfasern sind z.B. Baumwolle, Seide und Leinen. Baumwolle kann sehr viel Flüssigkeit aufsaugen, ebenso wie Seide, die zusätzlich gegen Hitze isoliert. Viskose ist halbsynthetisch und sorgt für eine gute Luftzirkulation. Polyester ist ein synthetischer Stoff, so wie Nylon, Polyacryl und Fleece. Diese also im Hochsommer eher meiden.

  1. Menthol für den Frischekick

Den Laptop mal wieder zu lange auf den Beinen gehabt? Und jetzt laufen Arbeitsspeicher und Beine heiß? Wenn die Oberschenkel oder Arme brennen, hilft Menthol für kurzfristige Kühlung! Am besten in Form einer Salbe auf die Haut auftragen, z.B. Pferdesalbe. Zieht schnell ein, erfrischt und entspannt.

  1. Hitzetipps fürs Büro: Nackendusche

Sie kleben den ganzen Tag am Schreibtisch, die Konzentration schwindet und Sie denken ans Freibad oder den Balkon? Eine kurze Nackendusche hilft, Sie wieder aufzuwecken: Im Büro-WC die ganzen Unterarme unter kaltes Wasser halten. Dann die feuchten Hände in den Nacken legen. Sie können dazu auch etwas Toilettenpapier befeuchten. Feuchtigkeit anschließend grob abtupfen (nicht reiben!) und wieder frisch ans Werk!

  1. Entspannungsübungen

Wer einen stressigen Job hat, gerät besonders schnell ins Schwitzen. Damit Sie die hohen Temperaturen nicht zusätzlich stressen, versuchen Sie regelmäßig Entspannungsübungen – zu Hause oder in einem Sportkurs. Sei es Gymnastik, Yoga oder ein Aromabad: beides kann helfen, sich zu entspannen. Wir empfehlen: Teebaum- und Thymianöl aus der Drogerie fürs Entspannungsbad.

Yoga Inspiration gibt’s überall im Netz:

  1. Mit Apfelessig vorbeugen

Das Hausmittel zieht die Drüsen zusammen und reduziert Schweißbildung. Außerdem beugt es Geruchsbildung vor. So geht’s: Abends einen Waschlappen mit etwas Apfelessig tränken und auf die Stellen geben, an denen Sie besonders schwitzen. Über Nacht einwirken lassen und bei der Morgendusche Essig mit abwaschen.

Wer nicht zu Aluminiumdeodorant greifen möchte und eher auf natürliche Hausmittel setzt, kann es einmal ausprobieren! Vorausgesetzt, sie sind nicht allergisch gegen Essig. Dann schauen Sie sich lieber in der Naturkosmetik-Abteilung Ihrer Drogerie um. 

  1. Räume kühl halten

Die Luft im Büro steht und es gibt immer Jemanden, der auch im Sommer das Fenster aufreißen will. Leider kontraproduktiv: Die Hitze strömt rein und die Temperaturen schießen noch mehr in die Höhe. 

Einfache Regel: Morgens Fenster ganz öffnen, gut durchlüften, schließen und anschließend Rolladen herunterlassen. So bleibt es auch in Räumen ohne Klimatisierung angenehm kühl. Erst abends kurz vor Feierabend wieder lüften.

  1. Passende Ernährung

Klar, Chili und andere scharfe Gewürze sorgen für schweißtreibende Momente. Aber auch, wer mild würzt, sondert Schweiß ab. Um den Kreislauf zu entlasten, greifen Sie zu leicht verdaulichen Speisen und Nahrungsmitteln mit hohem Wasseranteil. Mehr Grünes wie Salate und Gemüsepfannen sowie mehr Obst statt schwere Speisen und fettigem Fleisch. Am besten mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt als ein schweres Gericht am Mittag – sonst droht das Futterkoma am Nachmittag!

Und natürlich viel trinken, besonders wenn die Temperaturen in die Höhe klettern. 

Empfohlen werden mindestens 1,5 Liter täglich, in erster Linie Wasser und ungesüßte Tees. Reduzieren Sie Kaffee und zuckerhaltige Getränke.

  1. Elektrogeräte abschalten

Technische Geräte geben Wärme ab. Schalten Sie Fernseher, PC und Co. nur dann an, wenn Sie sie auch wirklich brauchen. Oder verlegen Sie Ihre Aufgaben in den frühen Morgen oder Abend – wenn möglich.

  1. Selbstgemachte Erfrischungen

Eine kleine Erfrischung zwischendurch liefert neue Energie bis zum Feierabend. Wieso nicht selbstgemachtes Wassereis? Für das Eis am Stiel brauchen Sie:

  • 200g Obst, wie Pfirsiche, Him- oder Erdbeeren, Ananas, Kiwi oder Mangos
  • 200 g Wasser
  • 1 – 2 EL Sirup

Die Früchte gut pürieren und alle Zutaten mixen. Dann in Ice Pop-Formen geben und den Stil nicht vergessen. Ab in die Gefriertruhe und nach ein paar Stunden genießen. Als Alternative zu Obst können Sie auch Tees oder Fruchtsäfte verwenden. Tipp: Gleich ein paar mehr machen, die Kollegen freuen sich garantiert. 

Z.B mit köstlichen Aprikosen:

Hitzetipps oder lieber Hitzefrei?

In der Schule gab es hitzefrei. Und im Büro? Ein Recht darauf gibt es leider nicht, der Arbeitgeber muss aber für Abkühlung in den Zimmern sorgen, z.B. Ventilatoren, kühle Getränke und Gleitzeit. Ab 35 Grad kann der Chef hitzefrei gewähren.

Bis Ihr Chef Ihnen also hitzefrei gibt, müssen Sie wohl oder übel ausharren. Mit unseren Hitzetipps und den passenden Outfits und Materialien klappt das auf jeden Fall besser!

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