Auch wenn in diesem Jahr die kalte Jahreszeit noch etwas auf sich warten lässt und ein Hoch nach dem anderen Sonne über Deutschland bringt – eine Umarmung und ein wenig Kuscheln tut jedem gut, oder nicht?

Vor allem im Digitalzeitalter wird Körperkontakt immer seltener. Dabei sind Wärme und Nähe so wichtig wie die Luft zum Atmen. Kuscheln ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Ohne Berührungen entwickeln sich beispielsweise Babys nicht und es wird nachgesagt, dass Erwachsene häufiger krank werden.

Wir haben 10 gute Gründe für Sie herausgesucht, warum Sie mehr kuscheln sollten.

Kuscheln entspannt und macht gesund

Aufgrund Berührungen werden körpereigene Glücksmacher Serotonin und Oxytocin ausgeschüttet. Ohne das Hormon Oxytocin wären wir gefühllose Roboter. Dabei verlangsamen sich Atmung und Herzfrequenz, sodass sich auch die Muskulatur entspannt. Neben dem Gefühl von Geborgenheit stärkt Körperkontakt das Immunsystem. Studien haben gezeigt, dass sich die Nähe bereits bei Frühgeborenen positiv auf die Entwicklung auswirkt.

Doch Körperkontakt entspannt nicht nur und steigert das Wohlbefinden, sondern hilft ebenso zu heilen. Wenn wir uns am Tischbein stoßen, greifen wir instinktiv an die betroffene Stelle und versuchen den Schmerz zu lindern. Besonders bei Schmerztherapien werden Berührungen eingesetzt. Sie steigern häufig den Therapieerfolg und schaffen Vertrauen. Umgekehrt kann ein längerer Mangel an Nähe zu körperlichen und psychischen Beschwerden führen. Hinzukommt eine reduzierte Ausschüttung des körpereigenen Stress-Hormons Cortisol. Durch Stressabbau können stressbedingte Probleme wie Kopfschmerzen und Verspannungen reduziert werden.

10 Gründe, warum wir mehr kuscheln sollten

  1. Kuscheln entspannt
  2. macht glücklich
  3. fördert die Zufriedenheit
  4. hat heilende Wirkung
  5. stärkt das Immunsystem
  6. regt das Herz-Kreislauf-System an
  7. reduziert Stress
  8. schafft Vertrauen
  9. ist gut für die Beziehung
  10. stärkt das Selbstbewusstsein

Stressabbau dank Hundewelpen-Kuscheln

Haben Sie schon einmal vom Puppy-Room gehört? Mittlerweile bieten Universitäten gestressten Studenten die Möglichkeit sich mit Hilfe von den tapsigen Vierbeinern Stress abzubauen. Den Welpen schadet das nicht im Geringsten, da sie ohnehin als Begleithunde ausgebildet werden sollen. Gegen eine kleine Spende können die Studenten den begehrten Raum betreten. In Japan zeigten Studien, dass die Studierenden, die sich vorher mit den Hundebabys beschäftigt haben, besser in Tests abschneiden.

Wer platzt da nicht vor Neid?

Heutzutage vereinsamen viele Menschen und haben das Bedürfnis nach Nähe. Aus diesem Grund werden in manchen Großstädten sogenannte Kuschelpartys angeboten. Dieser Trend entwickelte sich vor rund zehn Jahren in New York und wird auch in Deutschland immer beliebter.

Worauf warten Sie also noch? Schnappen Sie sich Ihren persönlichen Kuschelpartner, egal ob Haustier, Partner oder Enkelkinder und kuscheln Sie los!

Übrigens: Am 21. Januar ist Weltknuddeltag…

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